Pferderecht

"Wir bieten jedem Mandanten eine kostenfreie Ersteinschätzung seiner Angelegenheit"

Wir beraten und vertreten unsere Mandanten bundesweit bereits seit 2009 schwerpunktmäßig in allen Angelegenheiten rund um das Thema Pferd. Als durchgehende Teilnehmer des Deutschen Pferderechtstages gehören wir zu den erfahrensten Kanzleien auf dem Gebiet des Pferderechts in Norddeutschland.

Rufen Sie uns gerne für eine kostenfreie Ersteinschätzung Ihres individuellen Falles an oder nutze Sie das Kontaktfeld.

Unabhängig davon, ob Sie Pensionsstallbetreiber oder Pferdeeinsteller, Eigentümer, Züchter oder Berufsreiter sind, ein Pferd kaufen oder verkaufen - wir unterstützen Sie kompetent und effizient bei der Durchsetzung Ihrer Ansprüche bzw. der Abwehr gegen Sie gerichteter Forderungen.

Unsere große Erfahrung trägt hier besonders zur schnellen Bearbeitung bei, damit Ihnen keine wertvolle Zeit verloren geht.

Der Fokus unserer Arbeit liegt stets in der Wahrung Ihrer persönlichen Interessen unter strikter Einbeziehung des Wohls des Tieres. In diesem Zusammenhang wird zunächst regelmäßig versucht, eine außergerichtliche Beilegung der Streitigkeit zu erreichen. Sollte dies scheitern, so können wir auf unsere jahrelange und umfassende Erfahrung in gerichtlichen Auseinandersetzungen im Bereich des Pferderechts zurückgreifen.

Durch eine langjährige und enge Zusammenarbeit mit mehreren Gestüten kennen wir die Interessenlagen aller in diesem Zusammenhang involvierter Personen. So kommt es auch immer wieder zu Streitigkeiten zwischen den Parteien und dem mit der tierärztlichen Ankaufsuntersuchung betrauten Veterinär. Auch die regelmäßig notwendigen Besuche des Hufschmiedes verlaufen nicht immer so, wie es sich die Pferdehalter wünschen. In diesen Bereichen beraten wir Sie ebenfalls umfassend und kompetent.

Unsere Veröffentlichungen zum Pferdekauf, zum ungeplanten Deckakt, zur Haftung im Zusammenhang mit entlaufenen Pferden und zur Problematik des Haftungsausschlusses bei Reitbeteiligungen finden Sie hier.

Was ist Pferderecht?

Früher richteten sich die rund ums Pferd auftretenden juristischen Probleme nach den Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches und der Kaiserlichen Viehordnung aus dem Jahr 1899. Durch das Schuldrechtmodernisierungsgesetz aus dem Jahr 2002 sind nun auch im Bereich des „Pferderechts“ die Vorschriften über Kaufverträge bei beweglichen Sachen anzuwenden. Zwar stellt der Wortlaut des neu entstandenen § 90 a BGB klar, dass Tiere eben keine Sachen sind. Jedoch legt die Norm weiterhin fest, dass „auf sie die für Sachen geltenden Vorschriften entsprechend anzuwenden sind, soweit nicht etwas anderes bestimmt ist“.

Schon beim ersten Nachdenken über diese gesetzliche „Gleichstellung“ fällt auf, dass hierdurch Probleme entstehen müssen. Sachen entwickeln und verändern sich nicht wie lebende Organismen, deren Zustand sich von einem auf den anderen Tag ohne ersichtlichen Grund rapide verschlechtern kann. Gerade im Bereich des Gewährleistungsrechts führt dies zu für den ein oder anderen unverständlichen rechtlichen Konsequenzen.

In jedem Bereich, sei es bei Vertragsschluss, im Gewährleistungsrecht oder bei Haftungsbegrenzungen, gibt es eine Vielzahl von Grauzonen, sodass im Zweifel immer rechtlicher Rat bei einem fachkundigen Anwalt eingeholt werden sollte.